Evolutionsstopp

Stoppt Verblendung unsere Evolution?

Man denke sich ein Lebewesen, das sich zu einer dauerhaften Prioritaet gesetzt hat, etwas zu erreichen, was ihm von Natur gegenwaertig aus noch nicht angedacht ist. Die Bestrebungen, Visualisierungen oder was auch immer für Mechanismen bringen ihn seinem Ziel Naeher, bis er es erreicht. Warum? Eventuell stellt es sich als Vorteil heraus. Ich korrigiere: es strebt danach, WEIL es ein Vorteil waere.

Im Zeitalter der Wunscherfuellungen auf dem Silbertablett, wonach Konkretes kann man noch dauerhaft streben? (wohlgemerkt für die eigene Person; inwieweit Evolution von ausserhalb steuerbar ist…interessant!) Etwas Sinnvolles, Vorteiliges; ja etwas, worauf man den Fokus legen kann, was dann in zukuenftige Generationen uebergehen soll.

Dass die taegliche Reizueberflutung und der alleseinnehmende Arbeitsalltag da nicht hilfreich sind, liegt auf der Hand.

Oder nicht?

Auch ein Fakt ist, dass sich ja nicht alle gleichzeitig entwickeln, sondern bestimmte Faelle. Also irgendeiner koennte durch die wahrscheinlich gewollte Verblendung, Ablenkung, Gedanken machen und nach etwas streben, was er noch nicht fassen kann, wobei er aber weiss, dass es dieses Etwas gibt und dass er es erreichen muss.

Die Verblendung koennte dazu fuehren, dass sie identifiziert wird, für sich bewusst gemacht wird und derjenige dann immun gegen sie wird, damit er den Blick für das wesentliche oeffnen kann. Ob es nun die Wiederentdeckung von verlorenen Sinnen ist oder was auch immer (wie konnte sich ein Gehirn so entwickeln, wenn wir nur 20% davon benutzen? Das widerspricht der Evolution, nichts wurde auf gutdünken entwickelt sondern aus Bedürfnis… wozu brauchTen wir also 100%? Aber das ist ein anderer Diskurs)

Die Evolution zieht sich ueber tausende von Jahren hinweg, schwer also, den gegenwaertigen Trend zu sehen. Es heisst ja, dies sei das Zeitalter des Erwachens, moeglich, dass sich zumindest unsere (aktive) denkweise aendert…

Eine geistige Evolution in diesem Sinne, naemlich im Sinn der Freimachung von einem sich aufdrueckenden Meinungen und Lebensweisen, werde ich so gut es geht mit vorantreiben. Damit wir uns wiederfinden

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Geld als materielles und geistiges schwarzes Loch II

Wenn man zurück denkt bis vor die Anfänge der sogenannten Zivilisation – wir sitzen in kleinen Stämmen zusammen, sammeln, jagen, passen uns etwas an den natürlichen Kreislauf an – muss es ein Ereignis gegeben haben, was unsere Aufmerksamkeit weg von der Krippe unserer Herkunft hin zu egoistischen Zielen geführt hat, sofern es denn unsere Krippe ist, denn wenn sie es nicht ist, war unsere Aufmerksamkeit ohnehin nicht auf mehr als das Nötigste an der Natur beschränkt, sodass wir parallel zu allem anderen erst einmal Fuß fassen konnten.

Damit gibt es also grundverschiedene Ausgangssituationen, auf die der Stammbaum unserer geistigen Entwicklung aufbaut…

Geld als materielles und geistiges schwarzes Loch I

Als das allgemeine Tauschmittel erstmals das Licht unserer Gier erblickte verloren wir die Prüfung und ahnten wohl noch nicht, wieso dieser kleine Mehrwert in Form eines Geldstückes auf die verliehenen Stücke ein wahrlich schwarzes Loch ohnegleichen in unsere gesellschaftlichen Strukturen reißen sollte, das erbarmungslos, wie ebendieses Gravitationsphänomen, alles um sich herum beeinflusst und schließlich in sich aufsaugt, ja sogar unsere Seelen.

Hätte gemeinschaftliche und sich der Umwelt bewusste Vernunft über die zivilisiert anmutende Denkweise triumphiert und wären wir näher am Pfad der Anpassung anstelle dem der Ausbeutung gewandert, worin begründete sich der Großteil unserer Motivation, unseres Tatendranges heute? Wäre eine technisch ausgereifte Komposition aus Leiterplatten, Plastik, Silizium und Kupfer in der Hosentasche der eigentliche Ansporn für zahllose abgeleistete Arbeitsstunden oder wären wir gar ebenso gleichgültig-resigniert bezüglich unseres Beitrags zur Anpassung und des Gastgebers Natur wie heute?

Sensitive thinking on consume behaviour

I’m pretty lucky to be surrounded by likewise thinking people (of course not everyone.. in fact it’s the minority of friends and family but it’s a good start) concerning keeping track of what one consumes and what vote one makes paying for this and that product.

But because of being aware of that, all these new market forms with organic food, eat gmo free etc. seems to be first of all an unidentifiable mass of information, part of which must be a trap. When I think of organic I think of who sets the regulations and who benefits from it (apart from the well-being of the mass of consumers, which in our history has never been a valid motivation for rule-makers) reason tells me that there is money dictating behind the noble intentions, so not everything that is declared „organic“ is necessarily what I would expect nor is something which is missing the green label necessarily unhealthy or in fact non-organic, just because local farmers do not use the ingredients from the list (real criteria for the list??) the use of which entitle the producer to use the brand „organic“. Maybe he is doing it the traditional (natural) way, but the natural resources he uses from his area have not been classified by anyone (maybe because he is only a small fish so it’s not worth the analysis works, or maybe this (or the ingredient themself (somebody has to earn on it too no?)) is too expensive) and thus no check on the list – no label..

Another doubt regards supermarkets and the products they offer (the actual small choice of things we are allowed to obtain), who is behind that brand? In a lot of cases I found out, Nestlé was behind a lot of things I used to buy, then Müller, who does milk products was revealed to be reckless and greedy towards its employees, several scandals filled the newspaper but still they are earning their undeserved money on us… so I felt (still do) like in the middle of a mine field in which each mine is the wrong guy to throw my money at. There are lists on the web, actually all the information is there (also for political happenings in the world, information that differs greatly from the mass media’s point of view) but who has got the time to check it all out by himself one by one?

It takes a whole lot of time to figure out the sources, which one to believe, which one to evade, who is trustworthy and of course, the bits I read have to be all filtered through the the greatest indicator of all: reason… but also reason has to have a certain amount of information, a certain basis to function on.

If I can I will list up the relations I discover..

Das Tabularasa-Syndrom

“Was ist das alles? Alles wächst mir über den Kopf.” Es reicht, aber etwas zu verändern erfordert sehr viel Mut.. oder Rücksichtslosigkeit. Was muss ich tun und beachten, wer muss davon wissen, was sind die Konsequenzen? Entweder hat man an dem Punkt abgewogen und mutig entschlossen, einen Schlussstrich zu ziehen oder selbiger war schon längst überfällig und man hat mirnichtsdirnichts mit einem großen “ach Scheiß drauf, ich improvisier einfach” das gleiche Resultat erzielt.

Alles neu. Ich hör auf mit dem und dem, mache Schluss, kündige, ziehe um, schmeiß alten Kram weg, die Glotze endlich raus, etc.

Was für ein befreiendes Gefühl. Das, was innerlich schon lange geschrien hat, hat endlich seinen reinen Willen bekommen. Einen Willen, der sich allein in der Liebe zum Selbst begründet. Ein Streben, nach Harmonie und Frieden mit seinen Gedanken und Emotionen. Es kann einen richtig erfüllen, wie bei einem solchen Effekt, wie man ihn sich aus Meditationserzählungen so vorstellt, eine Woge des Glücks, des “endlich, mann. worauf habe ich eigentlich solange gewartet” (Antwort: Auf den Tod. Nämlich indem man ihn mit offenen Armen begrüßt hat. Wie: Durch unentschuldbare Bequemlichkeit. Einmummeln in der Komfortzone. Aber nur Veränderung und Weiterentwicklung ist Leben)

Krass. Ok, jetzt da sich allmählich immer mehr Türen öffnen, kann ich ja einfach ganz ungezwungen Neues ausprobieren. Au mann! Alles! Ich mach nen neuen Sport, lerne neue Leute dabei kennen, geh auf die Pirsch zum umherflirten, schnapp mir nen neuen Job, konzentrier mich mehr auf mich selbst, mein Glück, diese wundervolle Woge. Da ist sie wieder… kraaaaasss

So verstreichen dann auch die Tage, Wochen, seit dem Selbstbefreiungsschlag. Und es ist nicht ganz unmöglich, dass man Kurs nimmt auf ein neues Labyrinth. Warum aus Fehlern lernen, die Bequemlichkeit hat so ein reizendes Decolletee. Vielleicht schafft sie es auch, für eine kurze Zeit, mich zu bezirzen, aber diese Woge von neulich war so intensiv, dass ich mich wieder erinnere und plötzlich fühl ich mich wieder unbesiegbar. Zack, Arschtritt, oh du üppige, vollbusige Bequemlichkeit, Zack, Mittelfinger, du neuer arroganter Chef, du kannst mir garnichts. Zack, Axt rein, du neuer gülleverbretender Flatscreen. Langsam bekomme ich Übung.

Und neue Bewerbung, neue Freundin, neue Hobbies.

Adieu Tiefgründigkeit.

Man kann sich an vieles gewöhnen. Dazu zählt auch das ständige Ändern von Sachen oder Standorten, wie beim Reisefieber. Wieviele Kahlschläge führt man durch, bis man nicht mehr anders kann, als immer so weiter zu machen? Bindungsangst, Angst vor Verantwortung, zu viele Joints lassen einen sich aufbäumen gegen Sinngehalt, Bedacht und Bewusstsein. Es ist eine Lösung, der Stimme da drin mal Gewicht zu verpassen, aber dadurch stößt man mitnichten einen Stein ins Rollen, der dann zur Lawine wird, die von allein Mieses begräbt und Neues freisetzt. Es ist ein Anfang fürs Begreifen, dass von Nichts auch nur selbiges kommt. Es ist der richtige Zeitpunkt um zu begreifen, dass der gesunde Menschenverstand ein mächtiges Werkzeug ist in einer Welt, wo man mit nur einer intakten Gehirnhälfte der Star unter den vielen Zombies ist.

Ein bisschen Gefühl für seine wirklichen ehrlichen Verlangen, ein bisschen Bewusst-Sein-Übungen, etwas mehr Inbetrachtziehen, dass alle Taten direkt oder indirekt andere Menschen beeinflussen /-trächtigen. Ein bisschen Streben nach Liebe. Das wünsche ich jedem, der den Mut für einen Neuanfang in jeglicher Hinsicht findet.